33) Wie die Agrarindustrie die Blaupause des Zweifels anwendet

Von der Leugnung von Pestizid-Gefahren bis zum Mythos der Welternährung – wie die Agrarlobby das Drehbuch der Tabak- und Ölkonzerne kopiert hat.

Es ist das Fundament, auf dem das Gebäude der modernen, intensiven Landwirtschaft ruht, ein Mantra, das von Agrarkonzernen und Bauernverbänden unablässig wiederholt wird: „Wir müssen die Welt ernähren“. Diese simple, edel klingende Aussage dient als universelle Rechtfertigung für den Einsatz von Millionen Tonnen an Pestiziden, die Umwandlung ganzer Landschaften in monotone Monokulturen und den unermesslichen Ressourcenhunger eines Systems, das die ökologischen Grenzen unseres Planeten sprengt. Ohne diese intensive Wirtschaftsweise, so die Botschaft, drohe der globale Hunger.

Erinnert uns das nicht an etwas? Die fossile Brennstoffindustrie preist sich bis heute als unverzichtbaren „Motor des Wohlstands“, obwohl ihre eigenen Wissenschaftler bereits vor Jahrzehnten vor der Klimakatastrophe warnten. Die Parallelen sind kein Zufall. Die Rechtfertigungsstrategien der Agrarindustrie stammen direkt aus der im letzten Artikel detailliert beschriebenen Blaupause des Zweifels. Die Agrarlobby – ein mächtiges Konglomerat aus Agrochemie-Giganten wie Bayer und Syngenta, der industriellen Tierproduktion und den Spitzen ihrer Verbandsorganisationen – nutzt exakt dieselben fünf Taktiken, die von der Tabak- und Ölindustrie perfektioniert wurden, um wissenschaftliche Fakten zu bekämpfen, die ihr hochprofitables, aber zerstörerisches Geschäftsmodell bedrohen.

Dieser Artikel wird die fünf Taktiken der Blaupause Schritt für Schritt durchgehen und mit konkreten, oft schockierenden Beispielen aus der Welt der Landwirtschaft belegen, wie dieser Angriff auf die Wahrheit orchestriert wird.

Die 5 Taktiken der Agrarindustrie in der Praxis

Taktik 1: Zweifel säen & die Wissenschaft “managen” (Die Macht der Verbände)

Wir erinnern uns: Die Tabak- und Ölindustrie gründeten scheinbar unabhängige Institute wie das TIRC oder das Heartland Institute, um den Anschein wissenschaftlicher Seriosität zu erwecken und gleichzeitig Zweifel am wissenschaftlichen Konsens zu säen. Die Agrarindustrie benötigt diesen Umweg oft gar nicht – sie verfügt über bereits etablierte, hoch angesehene Organisationen, die diese Rolle perfekt erfüllen: die Bauernverbände.

Eine detaillierte Analyse der Führungsstrukturen, etwa beim einflussreichen Deutschen Bauernverband (DBV) oder dem europäischen Dachverband COPA-COGECA, zeigt ein klares Bild: Die entscheidenden Positionen werden fast ausnahmslos von Inhabern sehr großer Agrarbetriebe besetzt. Ihre unternehmerische Realität und wirtschaftlichen Interessen spiegeln nicht die breite Masse der Landwirte wider, sondern eine Elite, deren Erfolg untrennbar mit dem System der industriellen Intensivierung verbunden ist. Ihre Geschäftsmodelle basieren auf Flächenwachstum, Skalierung und einem hohen Einsatz von Betriebsmitteln wie Dünger und Pestiziden – genau jenen Produkten, die von den Agrochemie-Konzernen verkauft werden.

Die personellen Verflechtungen zementieren diese Allianz. Ein Paradebeispiel ist der langjährige DBV-Präsident Joachim Rukwied. Er ist nicht nur oberster Repräsentant der deutschen Bauern, sondern saß gleichzeitig (Stand 2022) im Aufsichtsrat der BayWa AG, einem der größten europäischen Agrarhändler, der massiv am Verkauf von Pestiziden und Düngemitteln verdient, und im Aufsichtsrat der Südzucker AG, Europas größtem Zuckerproduzenten, dessen industrieller Rübenanbau auf hohen Pestizideinsatz angewiesen ist. Dieser systemische Interessenkonflikt ist offensichtlich: Als Bauernpräsident müsste Rukwied die Abhängigkeit der Bauern von teuren Inputs reduzieren; als Aufsichtsrat dieser Konzerne ist er jedoch dem Profit eben jener Unternehmen verpflichtet, die von maximalen Input-Verkäufen leben.

Die Bauernverbände fungieren deshalb als perfektes, vermeintlich “authentisches” Sprachrohr und als ideologischer Schutzschild für die Interessen der Agrochemie. Eine Warnung vor Pestizid-Reduktionszielen oder strengeren Düngeverordnungen klingt aus dem Mund eines Bauernpräsidenten weitaus glaubwürdiger und besorgter um die “Welternährung” als aus dem Mund eines Bayer-Managers. Sie säen Zweifel an den Ergebnissen unabhängiger Wissenschaft, betonen unablässig die angebliche Alternativlosigkeit des Status quo und “managen” die öffentliche Debatte im Sinne der Industrie.

Taktik 2: Gegenstudien finanzieren (Der Fall Glyphosat)

Die Tabak- und Ölindustrie finanzierten gezielt Forschung, die von der Hauptursache ihrer Probleme ablenken sollte. Die Agrarindustrie perfektioniert diese Taktik, indem sie die Wissenschaft produziert, die sie für die Zulassung ihrer Produkte benötigt – oft unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unabhängiger Kontrolle.

Das europäische Pestizid-Zulassungsverfahren weist hier einen fundamentalen Systemfehler auf: Die Hersteller lassen die Sicherheitsprüfungen ihrer Wirkstoffe im Wesentlichen selbst in beauftragten Laboren durchführen. Die Rohdaten und oft auch die vollständigen Studien werden dann als “Betriebsgeheimnis” deklariert und bleiben der unabhängigen wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit vorenthalten. Dieses intransparente System schafft einen Nährboden für Interessenkonflikte und Manipulation. Labore, die wirtschaftlich von den Aufträgen der Chemiekonzerne abhängig sind, stehen unter enormem Druck, die gewünschten Ergebnisse zu liefern – notfalls durch fragwürdiges Studiendesign oder selektive Interpretation der Daten.

Der Skandal um die Zulassung von Glyphosat ist das am besten dokumentierte Beispiel für dieses systemische Versagen. Im Jahr 2015 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), eine Einrichtung der WHO, Glyphosat nach Sichtung der öffentlich zugänglichen, peer-reviewten wissenschaftlichen Literatur als “wahrscheinlich krebserregend für den Menschen (Gruppe 2A)” ein. Diese Einschätzung basierte auf begrenzten Beweisen für Non-Hodgkin-Lymphome beim Menschen, ausreichenden Beweisen bei Versuchstieren und starken Belegen für krebserzeugende Mechanismen wie DNA-Schäden.

Die europäischen Zulassungsbehörden, allen voran die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), kamen jedoch zum gegenteiligen Schluss und stuften Glyphosat als ungefährlich ein. Ihr Urteil basierte jedoch primär auf den geheimen Industriestudien. Der Skandal verschärfte sich, als 2017 durch Recherchen aufgedeckt wurde, dass das BfR in seinem entscheidenden Bewertungsbericht ganze Passagen – teils wortwörtlich, samt Rechtschreibfehlern – aus dem Zulassungsantrag der Glyphosat-Hersteller per “Copy & Paste” übernommen hatte, ohne dies kenntlich zu machen. Die angebliche “unabhängige” Prüfung entpuppte sich als Plagiat. Später gelang es Umweltorganisationen nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten, einen Teil der Industriestudien öffentlich zu machen. Eine unabhängige wissenschaftliche Analyse dieser Studien kam zu einem vernichtenden Ergebnis: Von 53 Schlüsselstudien zur Genotoxizität genügten genau zwei den internationalen wissenschaftlichen Standards und den eigenen Vorgaben der EU; 34 wurden als “inakzeptabel” bewertet.

Die Agrarindustrie schafft sich durch dieses System eine eigene “Wirklichkeit” – einen Körper an “offizieller”, aber intransparenter und oft mangelhafter Wissenschaft, der der unabhängigen Forschung widerspricht und den Behörden als Alibi für industriefreundliche Entscheidungen dient.

Taktik 3: Wissenschaftler & Kritiker angreifen (Die Mals-Methode)

Wenn das Säen von Zweifel nicht ausreicht, wird der Überbringer der schlechten Nachricht zum Ziel. Die Tabakindustrie attackierte Forscher wie Dr. Glantz, die fossile Lobby orchestrierte den “Climategate”-Skandal. Die Agrarindustrie setzt auf eine ähnliche Mischung aus öffentlicher Diffamierung und juristischer Einschüchterung – eine Methode, die ich im Zuge meiner Arbeit am “Wunder von Mals” am eigenen Leib erfahren durfte.

Nachdem mein Buch “Das Wunder von Mals” erschienen war, das den Widerstand eines Südtiroler Dorfes gegen den Pestizideinsatz dokumentierte, und nachdem Aktionen wie unsere Fahrradtour in Schutzanzügen und die “Pestizidtirol”-Satire mediale Aufmerksamkeit erregten, reagierte die Agrarlobby mit voller Härte. Der Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft, Arnold Schuler, der Vorstand des Südtiroler Bauernbundes, zwei große Apfelkonzerne (VI.P und VOG) sowie sage und schreibe 1.372 einzelne Obstbauern erstatteten im Herbst 2017 Strafanzeige gegen mich, meinen Verleger Jacob Radloff vom oekom verlag und gegen Karl Bär sowie weitere Vorstandsmitglieder des Umweltinstituts München – wegen angeblicher Rufschädigung durch üble Nachrede. Es war der Beginn eines jahrelangen juristischen Alptraums, der später als das in Deutschland bekannteste SLAPP-Verfahren (Strategic Lawsuit Against Public Participation) bezeichnet werden sollte.

Das Ziel solcher SLAPP-Klagen ist nicht primär, vor Gericht zu gewinnen. Es geht darum, Kritiker durch immense Kosten, Zeitaufwand und psychischen Druck zu zermürben und zum Schweigen zu bringen. Man versucht, die Ressourcen der Beklagten zu erschöpfen. Gleichzeitig dient das Verfahren als Abschreckung für andere potenzielle Kritiker (chilling effect): Wer sieht, wie es Journalisten oder Aktivisten ergeht, die sich mit der mächtigen Lobby anlegen, überlegt es sich zweimal, bevor er selbst den Mund aufmacht. Die Androhung von Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe und die mögliche Gefahr einer Gefängnisstrafe (in Italien bis zu einem Jahr für üble Nachrede) sind mächtige Waffen zur Einschüchterung.

Parallel dazu wurde versucht, mich wirtschaftlich zu ruinieren. Nach der Veröffentlichung kritischer Videos und der “Pestizidtirol”-Satire wurden mir von einer landeseigenen Agentur alle Aufträge entzogen, mit der expliziten Begründung meines Engagements für die Malser Sache. Andere potenzielle Auftraggeber mieden mich aus Angst, es sich mit der mächtigen Landespolitik zu verscherzen. Auch der Versuch des Südtiroler Landeshauptmanns, die Ausstrahlung einer kritischen ARTE-Dokumentation durch einen Brief an den Senderpräsidenten zu verhindern, gehört in dieses Muster des Angriffs auf Kritiker.

Taktik 4: Lobbyismus & Medien-Manipulation (Die Brüsseler Maschinerie)

Die Tabak- und Ölindustrie investierten Milliarden in Lobbyarbeit, um Gesetze zu verhindern oder abzuschwächen. Die Agrarlobby agiert mit ähnlicher finanzieller Wucht und strategischer Professionalität, insbesondere auf europäischer Ebene. Der Dreh- und Angelpunkt ist der Dachverband COPA-COGECA, die “vereinte Stimme” der nationalen Bauernverbände und Agrargenossenschaften in Brüssel. Diese Organisation verfügt über einen privilegierten, institutionalisierten Zugang zu den EU-Entscheidungsträgern, insbesondere zur Generaldirektion Landwirtschaft (DG AGRI). Berichte sprechen hier von “Regulatory Capture”: Die zu regulierende Industrie hat den Regulierungsprozess quasi von innen übernommen.

Dies zeigt sich exemplarisch in der erdrückenden Dominanz von COPA-COGECA und ihren Verbündeten in den offiziellen Beratungsgremien der EU-Kommission, den “Civil Dialogue Groups”. In der Gruppe für Ackerbau besetzen sie 68,4 % der Sitze, in der für Milch sogar 73,6 %. Mit dieser institutionellen Macht wird systematisch versucht, jede ökologische Reform zu blockieren oder zu verwässern.

Ein Paradebeispiel war der Kampf gegen die Pestizid-Reduktionsziele der EU-Kommission im Rahmen der “Farm to Fork”-Strategie. Als eine verbindliche Reduktion des Pestizideinsatzes um 50 % (Sustainable Use Regulation, SUR) vorgeschlagen wurde, starteten die Bauernverbände, angeführt vom DBV, eine massive Gegenkampagne. Kernstück war ein eigens in Auftrag gegebenes Gutachten, das ökonomische Horrorszenarien prognostizierte. Mit diesen Zahlen wurde erfolgreich politischer Druck aufgebaut, um den Vorschlag letztlich zu Fall zu bringen. Ein weiteres Beispiel ist der Umgang mit Neonicotinoiden. Obwohl diese hochwirksamen Insektizide 2018 wegen ihrer Bienenschädlichkeit EU-weit weitgehend verboten wurden, wird dieses Verbot durch das Instrument der “Notfallzulassung” auf Druck der Lobby regelmäßig ausgehebelt, insbesondere im Zuckerrübenanbau – einem Sektor, in dem DBV-Präsident Rukwied über sein Südzucker-Mandat direkt involviert ist.

Parallel zur direkten Lobbyarbeit wird die öffentliche Meinung durch die Verbreitung von Mythen manipuliert. Das wirksamste Narrativ ist dabei das vom “Märchen der Welternährung”. Die Behauptung, nur die industrielle Landwirtschaft mit ihrem hohen Chemie-Einsatz könne die wachsende Weltbevölkerung ernähren, ignoriert die Fakten: Wir produzieren bereits heute genug Kalorien für 10 Milliarden Menschen; das Hungerproblem ist eines der Verteilung und Verschwendung, nicht der Produktion. Über ein Drittel der globalen Ackerfläche wird für Futtermittel genutzt, wobei bei der Umwandlung in tierische Produkte bis zu 99 % der Kalorien verloren gehen. Eine Umstellung von Futtermittel- auf Lebensmittelanbau könnte die verfügbaren Kalorien um 70 % steigern und vier Milliarden zusätzliche Menschen ernähren. Doch die Agrarlobby wiederholt das “Welternährungs”-Mantra gebetsmühlenartig, um jede ökologische Regulierung als Bedrohung darzustellen und eine “False Balance” zwischen den Profitinteressen der Industrie und dem Gemeinwohl zu erzeugen.

Taktik 5: Verantwortung individualisieren (Die Supermarkt-Lüge)

Die Tabakindustrie verlagerte die Verantwortung auf die “freie Entscheidung” des Rauchers, die Ölindustrie popularisierte den “persönlichen CO₂-Fußabdruck”. Die Agrarindustrie nutzt eine ähnliche Strategie: Die Verantwortung für Pestizide, Monokulturen und Massentierhaltung wird ins Supermarktregal verschoben.

Das Mantra lautet: “Der Konsument entscheidet an der Kasse.” Wenn die Menschen keine Äpfel wollen, die 38 Mal pro Saison gespritzt wurden, sollen sie eben Bio-Äpfel kaufen. Wenn sie Massentierhaltung ablehnen, sollen sie vegan leben. Das System an sich – die Subventionspolitik, die Zulassungsverfahren, die Marktmacht der Konzerne – wird als neutral dargestellt, als reagiere es lediglich auf die Nachfrage der Verbraucher.

Diese Argumentation ist, genau wie der CO₂-Fußabdruck, eine geniale Ablenkung. Sie individualisiert ein durch und durch systemisches Problem. Sie ignoriert die Milliarden, die jährlich in Werbung, Marketing und Lobbyismus fließen, um die “Wünsche” des Konsumenten überhaupt erst zu formen und aufrechtzuerhalten. Sie verschleiert die Tatsache, dass die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU jahrzehntelang über das Gießkannenprinzip (mehr Fläche = mehr Geld) genau jene großen, intensiven Betriebe subventioniert hat, die auf hohen Chemie-Einsatz setzen. 80 % der Direktzahlungen gehen an die größten 20 % der Betriebe. Dieses System schafft ökonomische Zwänge (”Wachse oder weiche”), die es kleineren, ökologischer wirtschaftenden Betrieben extrem schwer machen zu überleben. Der Fokus auf die individuelle Kaufentscheidung verhindert somit eine dringend notwendige Debatte über die politischen Spielregeln: über Subventionsreformen, echte Kostenwahrheit (Internalisierung externer Kosten), strenge Zulassungskriterien und klare Verbote für die gefährlichsten Praktiken und Substanzen.

Schlussfolgerung: Ein bekanntes Muster mit neuem Gift

Die Analyse zeigt: Die Agrarindustrie folgt präzise der Blaupause des Zweifels. Sie nutzt die Bauernverbände als authentisch wirkende Frontgruppen, bestellt die Wissenschaft, die sie für Zulassungen braucht, attackiert und schüchtert Kritiker ein, dominiert die politischen Entscheidungsprozesse durch massive Lobbyarbeit und schiebt am Ende die Verantwortung auf den einzelnen Verbraucher ab.

Der Zweck ist unverkennbar derselbe wie bei der Tabak- und Ölindustrie: Zeit kaufen. Zeit, um ein hochprofitables Geschäftsmodell, das auf massiven externalisierten Kosten für menschliche Gesundheit und planetare Ökosysteme beruht, so lange wie möglich gegen die erdrückende wissenschaftliche Evidenz und den wachsenden gesellschaftlichen Druck zu verteidigen. Jedes Jahr Verzögerung bei der Agrarwende bedeutet Milliarden an zusätzlichen Gewinnen für die Konzerne – und unumkehrbare Schäden für uns alle.

Die Effektivität dieser Desinformationsstrategie trägt maßgeblich dazu bei, dass viele naheliegende Lösungen – von biologischer Landwirtschaft über Agrarökologie bis hin zu einer pflanzenbasierten Ernährung – oft als unrealistisch, unzureichend oder gar als Bedrohung für unsere Versorgungssicherheit dargestellt werden. Im nächsten Artikel unserer Serie werden wir uns genau diesen Lösungsvorschlägen widmen und analysieren, welches Potenzial sie haben und warum sie allein – trotz bester Absichten – oft nicht ausreichen, um die mächtige “Maschine” der Agrarindustrie zu stoppen.

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