37) Atomkrieg V: Was zu tun ist

Wie sich Maßnahmen gegen den Atomkrieg ordnen lassen, was Prävention, Response und Resilienz in diesem Zusammenhang bedeuten, und warum die effektivste Lösung gleichzeitig die schwerste ist.

Am 30. August 1963, neun Monate nach der Kubakrise, wurde zwischen Washington und Moskau eine direkte Fernschreiberverbindung in Betrieb genommen. Die Hotline — auch als rotes Telefon bekannt, technisch ein Telegrafiekanal — sollte verhindern, dass sich eine Krise wie 1962 wiederholen konnte. Damals war die Kommunikation zwischen John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow über öffentliche Diplomatie, langsame Botschafterketten und Radiosendungen gelaufen. Wenn die Welt fast unterging, dann auch deshalb, weil zwei Männer einander auf einer technischen Ebene nicht erreichen konnten.

Diese Hotline ist seit 1963 mehrfach verwendet worden — während des Sechs-Tage-Krieges 1967, des Jom-Kippur-Kriegs 1973, des indisch-pakistanischen Krieges 1971 und seit 2022 wiederholt im Kontext des Ukrainekriegs. In allen dokumentierten Fällen hat sie deeskaliert.

Das ist eine Maßnahme aus dem Bereich der ‚Prävention‘. Sie funktioniert. Bevor wir einen Katalog an möglichen weiteren Maßnahmen durchgehen, wollen wir Kategorien entwickeln, die Ordnung in diesen Katalog bringen sollen.

Zwei Raster

Toby Ord übernimmt vom Future of Humanity Institute eine Gliederung, die jedes existenzielle Risiko in Origin, Scaling und Endgame zerlegt — Ursprung, Ausbreitung, Endspiel. Im nuklearen Fall: Wie beginnt der Schlagaustausch? Wie wird aus einem ersten Einsatz ein globaler Atomkrieg? Und wie führt ein solcher globaler Atomkrieg über den Nuklearwinter zum Zivilisationskollaps?

Jedem Stadium entspricht eine Klasse von Gegenmaßnahmen. Dem Ursprung entsprechen Maßnahmen der Prävention — alles, was verhindert, dass eine solche Katastrophe überhaupt erst beginnt. Der Ausbreitung entspricht die Kategorie Response — alles, was die begonnene Eskalation aufhält, bevor sie global wird. Dem Endspiel ist die Kategorie Resilienz zugeordnet — alles, was selbst dann noch Leben rettet, wenn Prävention und Response bereits versagt haben.

Das ist das erste Raster. Es ordnet Maßnahmen danach, wann sie greifen, wo sie ansetzen. Ords Faustregel: Priorisiere stets jene Stufe, die am leichtesten zu halbieren ist. Denn eine Halbierung in einer beliebigen Stufe halbiert das Gesamtrisiko.

Die Maßnahmen der Prävention lassen sich zusätzlich noch nach ihrer Tiefe ordnen. Es gibt drei Schichten, von der Oberfläche zur Wurzel.

Die oberste Schicht behandelt mögliche Auslöser: die unmittelbaren technischen oder menschlichen Fehlerquellen. De-Alerting, das Raketen aus dem Sofort-Start-Zustand nimmt; bessere Frühwarn-Sensorik, die einen Petrov-Fehlalarm gar nicht erst erzeugt.

Die mittlere Schicht behandelt strukturelle Ursachen: das Konkurrenzstaatensystem, die MAD-Logik (MAD steht für Mutual Assured Destruction), die Erosion der Rüstungskontrolle. Verträge wie New START, Institutionen wie die IAEO, Doktrinen wie No-First-Use greifen hier.

Die tiefste Schicht behandelt das, was Günther Anders die Antiquiertheit des Menschen nannte — die Asymmetrie zwischen unserer technischen Macht und unserer institutionell-moralischen Reife. Maßnahmen in diesem Bereich wirken am langsamsten und sind am schwierigsten: globale Kooperation, Bildung, der Aufbau von Institutionen, die für die Menschheit als Ganze entscheiden können.

Diese beiden Raster bilden keine saubere Matrix. Die Tiefen-Achse ist am reichsten im Bereich der Prävention; beim Response wirkt sie nur noch teilweise; bei der Frage der Resilienz verschwindet sie fast vollständig. Denn Saatgut-Tresore und ALLFED behandeln nicht mehr die Ursachen — nur noch die Folgen.

Prävention an der Oberfläche

Die meisten heutigen Atomraketen sind im Launch-on-Warning-Modus konfiguriert. Wenn ein Frühwarnsystem einen Angriff meldet, hat der Entscheidungsträger — der US-Präsident, der russische Präsident, im Notfall ein Stellvertreter — etwa zehn bis fünfzehn Minuten, um zu entscheiden, ob er einen Gegenschlag startet.

Wer Teil 2 dieser Serie gelesen hat, erinnert sich an Stanislav Petrov. In genau dieser Konfiguration, in genau diesem Zeitfenster, entschied er sich gegen die Vorschrift. Hätte er entschieden, wie die Vorschrift verlangte, wäre eine Eskalation wahrscheinlich gewesen.

De-Alerting verändert genau diese Konfiguration. Statt sofortiger Reaktionsfähigkeit wird ein Zeitfenster eingebaut — Stunden, Tage. Die Raketen sind nicht mehr im Sofort-Start-Modus. Die Entscheider haben Zeit, eine Meldung zu prüfen, andere Akteure zu konsultieren, mit dem Gegner direkt zu kommunizieren.

Die Argumente dagegen kommen vor allem aus militärischen Kreisen: De-Alerting schwäche die Abschreckung, weil sie die Zweitschlagsfähigkeit theoretisch verzögere. Wer einen Erstschlag plane, könne darauf spekulieren, dass die andere Seite nicht rechtzeitig reagiere.

Diese Sorge ist nicht völlig unbegründet, aber sie übersieht zwei Punkte. Erstens: U-Boot-gestützte Atomwaffen sind ohnehin nicht im Launch-on-Warning-Modus — sie sind die strukturelle Zweitschlagsgarantie. Ein De-Alerting von Land-ICBMs (Intercontinental Ballistic Missiles) ändert daran nichts. Zweitens: Die Reduktion des akzidentellen Risikos durch De-Alerting ist nach Toby Ords Analyse wesentlich bedeutender als die marginale Erhöhung des militärischen Risikos.

Verwandt mit der Idee des De-Alerting, aber technisch ein anderes Spielfeld: bessere Frühwarn-Sensorik. Das Petrov-Ereignis 1983 wurde durch einen reflektierten Sonnenlicht-Impuls ausgelöst, den ein Satellit als Raketenstart interpretierte. Moderne Sensorsysteme, kombiniert mit Quervergleichen über mehrere Sensoren, könnten solche Fehlinterpretationen drastisch reduzieren.

Maßnahmen im Bereich der verbesserten Frühwarn-Sensorik sind technisch klar definiert, kosten wenig im Verhältnis zum Risikoabbau und werden in militärischen Kreisen weniger kontrovers diskutiert.

Prävention auf der strukturellen Ebene

Hier geht es um Verträge und Institutionen, die das Verhalten von Staaten dauerhaft formen und binden. Drei Hebel sind besonders wichtig.

New START (Strategic Arms Reduction Treaty), der letzte große bilaterale Atomwaffen-Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland, begrenzt die Anzahl strategischer Sprengköpfe auf jeweils 1.550. Der Vertrag lief im Februar 2026 aus. Ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Wenn er nicht verlängert oder ersetzt wird, gibt es zum ersten Mal seit den 1970er-Jahren keine vertraglich begrenzten Atomwaffenarsenale der beiden größten Atommächte mehr. Die strategische Stabilität würde dadurch nicht zusammenbrechen — aber sie würde brüchiger.

Hier kommt eine wichtige Gegenposition ins Spiel. Kenneth Waltz, einer der einflussreichsten Theoretiker internationaler Politik, hat in mehreren Arbeiten — am bekanntesten “The Spread of Nuclear Weapons: More May Be Better” (1981) — argumentiert, dass die Verbreitung von Atomwaffen die Welt stabiler macht, nicht instabiler. Sein Argument: Atommächte führen keine Kriege gegeneinander. Mehr Atommächte bedeute also weniger Großmachtkrieg. In einer kontroversen späteren Arbeit (”Why Iran Should Get the Bomb”, 2012) wandte er dieses Argument auf den Iran an.

Waltz’ Argument hat eine faktische Grundlage. Es ist tatsächlich kein Krieg zwischen Atommächten ausgebrochen, seit Atomwaffen existieren. Korrelation ist allerdings nicht Kausalität, und das Argument hat auch mehrere strukturelle Schwächen.

Erstens setzt es voraus, dass alle Atommächte funktionierende Entscheidungsmechanismen haben. Die Geschichte dokumentiert mindestens drei Fälle, in denen das zunächst nicht der Fall war — Arkhipov 1962, Petrov 1983, Norwegen 1995. In jedem dieser Fälle war es nicht die Doktrin, sondern eine einzelne Entscheidung, die die Welt rettete.

Zweitens steigt das akzidentelle Risiko mit der Anzahl der Akteure annähernd quadratisch. Bei zwei Akteuren gibt es eine Beziehung, bei drei Akteuren drei, bei zehn Akteuren fünfundvierzig. Mit jeder zusätzlichen Atommacht steigt nicht nur die Anzahl möglicher Konflikte, sondern auch die Anzahl möglicher technischer Fehlerquellen.

Drittens — und das ist der schwerste Einwand — betrachtet Waltz’ Argument nur den Pfad zum direkten Atomkrieg. Wie in Teil 3 meiner Serie gezeigt, wirkt die Verbreitung von Atomwaffen auch als Risikofaktor für andere x-Risiken. Mehr Atommächte führen zu brüchigeren internationalen Kooperationen, intensiverer geopolitischer Konkurrenz und zu einer höheren Wahrscheinlichkeit eines Großmachtkrieges, der konventionell beginnt und nuklear endet.

Der Nichtverbreitungsvertrag (NPT — Non-Proliferation Treaty) bleibt deshalb ein zentraler Sicherheitsfaktor. Seine Erosion — durch Nordkorea, durch das mögliche Atomprogramm des Iran, durch die Spannungen um die Atombewaffnung Südkoreas, Saudi-Arabiens oder Japans — gehört zu den besorgniserregendsten Trends der Gegenwart.

Schließlich die No-First-Use-Doktrin. Sie steht für die einseitige Verpflichtung eines Atomwaffenstaates, Atomwaffen niemals als Erste einzusetzen — sondern ausschließlich als Vergeltung. China und Indien haben formell solche Doktrinen.Die USA, Russland, Großbritannien und Frankreich nicht. Eine universelle No-First-Use-Doktrin würde einen Großteil der Eskalationsrisiken aus konventionellen Konflikten entfernen, weil sie das Use-it-or-Lose-it-Szenario aus Teil 2 teilweise entschärft.

Prävention an der Wurzel

Wenn wir Teil 4 meiner Serie ernst nehmen, dann reichen Maßnahmen auf der Oberflächen- und Strukturebene nicht aus.Sie behandeln lediglich Symptome, nicht die Wurzel des Problems. Die Wurzel ist das, was Günther Anders 1956 die Antiquiertheit des Menschen nannte: die Asymmetrie zwischen technischer Macht und institutionell-moralischer Reife.

Maßnahmen auf dieser Tiefenebene sind die schwierigsten überhaupt. Sie verlangen den Aufbau globaler Institutionen, die für die Menschheit als Ganze entscheiden können — etwas, das die UN nicht vollständig verwirklichen konnte.Maßnahmen auf dieser Tiefenebene verlangen Bildungsprogramme, die existenzielle Risiken in der Breite der Bevölkerung verstehbar machen. Sie verlangen nicht zuletzt kulturelle Veränderungen darüber, was unter dem Erfolg zu verstehen ist.

Wer das utopisch findet, hat recht — im strengsten Wortsinn. Diese Maßnahmen haben noch keinen Ort. Aber sie wären nicht die einzigen zunächst utopisch erscheinenden Maßnahmen, die später Wirklichkeit wurden. Das allgemeine Wahlrecht war einmal utopisch. Die Abschaffung der Sklaverei war einmal utopisch. Die WHO war einmal utopisch.

Es gibt allerdings auch einen wichtigen Vorbehalt von Nick Bostrom. Eine globale Institution, die für die Menschheit entscheidet, könnte selbst zum existenziellen Risiko werden. Bostrom nennt das den Singleton-Effekt: Wenn eine einzelne Instanz alle relevanten Entscheidungen trifft, dann werden Fehler dieser Instanz nur noch sehr schwer korrigierbar. Eine globale Anti-Atomkriegs-Institution, die zu mächtig wird, könnte einen anderen permanenten Lock-in erzeugen — eine permanente Dystopie.

Bostrom selbst differenziert allerdings gleichzeitig: Nicht jeder Singleton ist gefährlich. Eine globale Institution mit klar begrenzten Befugnissen, mit eingebauten Korrekturmechanismen, mit demokratischer Aufsicht ist nicht dasselbe wie eine totalitäre Weltregierung. Die Aufgabe der Tiefenebene besteht daher in der Errichtung einer institutionellen Architektur, die x-Risiken vermeidet, ohne selbst zu einem zu werden.

Response — wenn Prävention versagt

Nachdem eine Krise erst einmal begonnen hat, geht es nur noch um Eindämmung. Drei Maßnahmenklassen sind hier zentral.

Krisenkommunikation. Die eingangs erwähnte Hotline. Direkte Telefonleitungen zwischen militärischen Führungen, nicht nur politischen. Diplomatische Hintergrundkanäle, die in jeder Krise aktivierbar sind. Während des Ukrainekriegs haben die USA und Russland mehrfach solche Kanäle benutzt, um Schwellen nuklearer Eskalation zu klären.

Eskalationsmanagement. Doktrinen, die nach einem ersten Atomwaffeneinsatz eine begrenzte Antwort vorsehen — keine sofortige Maximaleskalation. Die Idee, einen begrenzten Atomkrieg zu kontrollieren, ist allerdings umstritten; viele Experten halten sie für illusorisch.

Internationale Krisenintervention. Drittparteien — die UN, die EU, China in einem US-Russland-Konflikt, die USA in einem China-Indien-Konflikt — können als Vermittler wirken. Das funktioniert nicht immer, aber es funktioniert manchmal. Die Kubakrise 1962 wurde wesentlich durch die Vermittlung des UN-Generalsekretärs U Thant deeskaliert.

Resilienz — wenn alles versagt hat

Hier geht es um etwas, das die meisten Atomkriegs-Diskussionen ausblenden — die Annahme, dass Prävention und Response versagen könnten. Was dann?

Die Organisation ALLFED (Alliance to Feed the Earth in Disasters) forscht an Nahrungsmittelproduktion unter Bedingungen, in denen die normale Landwirtschaft kollabiert. Pilze, Insekten, schnell wachsende Algen, künstliche Photosynthese, anaerobische Bakterien — Quellen, die ohne Sonnenlicht funktionieren. Im Falle eines Nuklearwinters würde die globale Landwirtschaft für mehrere Jahre nicht funktionieren. Die Mehrheit der Todesopfer würde durch Hunger entstehen, nicht durch den Atomeinschlag oder die Strahlung. ALLFED arbeitet daher an Notfall-Protokollen, die diese Mehrheit retten könnten.

Der Svalbard Global Seed Vault auf Spitzbergen bewahrt über eine Million Pflanzensamen. Im Falle eines globalen Kollapses sollte dieser Saatguttresor die genetische Grundlage der Landwirtschaft erhalten. Verwandte Projekte arbeiten an der Bewahrung kritischen technischen Wissens — Archive im Geist der Long-Now-Foundation, die auch unter Bedingungen sehr begrenzter Industrie noch lesbar wären.

Schließlich die Verteilung von Strukturen über mehrere Hemisphären. Wer in Teil 1 dieser Serie gelesen hat, dass die Südhalbkugel unter Nuklearwinter-Bedingungen relativ besser dasteht, sieht sofort: Eine Menschheit, die in der Südhalbkugel substantielle Bevölkerungen, Infrastrukturen und Wissensspeicher aufgebaut hat, ist resilienter als eine, die fast vollständig in der Nordhalbkugel lebt.

Diese Maßnahmen sind alle oberflächlich im Sinne der Tiefen-Achse. Sie behandeln keine Ursachen. Aber das ist auch nicht ihr Zweck. Ihr Zweck ist es, zu retten, wenn alles andere versagt hat.

Pinker und die Frage, ob wir überhaupt handeln müssen

Eine letzte Gegenposition. Steven Pinker hat in “The Better Angels of Our Nature” (2011) und “Enlightenment Now” (2018) detailliert argumentiert, dass Gewalt in allen Formen historisch abnimmt. Kriege werden seltener, Tote pro Kriegsjahr werden weniger, internationale Kooperation funktioniert besser. Wenn das stimmt, dann ist die x-Risiko-Sorge möglicherweise überzeichnet — vielleicht ist die Menschheit in einer Phase, in der wir uns selbst bereits allmählich aus den großen Risiken herausarbeiten.

Pinkers Daten sind solide. Seine Schlussfolgerung wird allerdings durch zwei Beobachtungen relativiert.

Erstens: Was Pinker misst, ist die Häufigkeit von Gewalt. Was bei x-Risiken zählt, ist nicht die Häufigkeit, sondern ein einziges Maximum. Ein einziger Atomkrieg im 21. Jahrhundert wäre ein historisch beispielloses Ereignis — unabhängig davon, wie viele Konflikte sonst friedlich gelöst wurden. Pinkers Statistik beschreibt einen Trend, aber sie sagt nichts über die Verteilungs-Enden, an denen die Auslöschungs-Wahrscheinlichkeit sitzt.

Zweitens: Selbst wenn Pinkers Trend stimmt, wirkt er nur unter der Voraussetzung, dass die Bedingungen andauern, die ihn ermöglicht haben — funktionierende Institutionen, internationale Kooperation, demokratische Strukturen. Diese Bedingungen erodieren seit den 2020er-Jahren. Pinkers Trend ist also keine Selbstverständlichkeit; er ist eine Konsequenz genau jener Sicherheitsfaktoren, die wir in Teil 3 als zentral identifiziert haben. Wer Pinkers Trend bewahren will, muss diese Sicherheitsfaktoren aktiv erhalten.

Pinkers Argument liefert uns daher keinen Grund, nicht zu handeln. Es ist im Gegenteil ein Argument dafür, das zu erhalten, was uns bisher geschützt hat.

Wir haben jetzt einen Maßnahmen-Katalog erstellt. Maßnahmen auf drei Stufen — Prävention, Response, Resilienz — und innerhalb der Prävention drei Tiefenebenen — zu Auslöser, Struktur und Antiquiertheit.

All das betrifft die Politik im Großen. Aber was kann der einzelne Leser dieser Serie konkret tun? Welche Organisationen könnte er oder sie unterstützen? Welche beruflichen Wege einschlagen? Welche Hebel hat ein Bürger, der nicht im Pentagon oder in einer Rüstungskontrollbehörde sitzt? Das beantwortet der nächste und letzte Teil meiner Atomkrieg-Serie.

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